Ich möchte jemandem helfen, der ein Hörgerät benötigt

Wie stelle ich fest, ob ein Hörverlust vorhanden ist?

Mit einer Gehöranalyse kann das Hörvermögen getestet werden. 
Für eine erste schnelle Antwort, können Sie auch den online Hörtest nutzen. Natürlich ersetzt dieser eine komplette Gehöranalyse nicht. 

Welche Konsequenzen hat ein Hörverlust?

Wie funktioniert Hören?

Schallwellen werden vom Trommelfell mittels der Gehörknöchelchen auf die Gehörschnecke (Cochlea) übertragen. Im Inneren der Cochlea werden die Haarsinneszellen je nach Schallfrequenz an einer bestimmten Stelle maximal angeregt. Diese erregten Sinneszellen übertragen nun elektrische Impulse über den Hörnerv bis ins Hörzentrum des Gehirns. Erst dort findet das eigentliche Hören statt.

Was passiert beim Hörverlust?

Durch andauernde oder starke Lärmbelastung kann es an vielen Stellen des Systems zu Problemen kommen. Am häufigsten ist ein Verlust von Haarsinneszellen zu finden, die dann nicht mehr auf den ankommenden Schall reagieren und somit keine Signale an das Gehirn schicken können. Das Gehirn bekommt nun weniger Informationen vom Ohr.

Was hat Hörverlust mit Demenz zu tun?

Die zugrunde liegenden Ursachen werden noch erforscht. Man geht davon aus, dass das Anzapfen anderer Hirnareale für das Hörverstehen bei Hörgeschädigten dazu beiträgt, dass diese Areale überlasten und degenerieren. Parallel dazu verkümmern auch die Nervenzellen im eigentlichen Hörzentrum des Gehirns wegen mangelnder Signale vom Ohr. Auch die durch Hörverlust oftmals eintretende soziale Isolation, bis hin zur Depression, ist ein weiterer starker Risikofaktor für Demenz. Im Schnitt ist das Risiko für Demenz um bis zu 36% höher als ohne Hörverlust.

Was kann ich dagegen tun?

Testen Sie Ihr Hörverständnis.

Selbst ein moderater Hörverlust im mittleren Alter kann ein späteres Demenzrisiko um bis zu 36% erhöhen. Lassen Sie einen festgestellten Hörverlust nicht unbehandelt. Es ist keine Banalität, keine Schande und betrifft über 11 Millionen Menschen in Deutschland.

Lassen Sie sich ein geeignetes Hörgerät auf Ihre Bedürfnisse anpassen und tragen Sie es auch. Erste Studien zeigen, dass eine konsequente Behandlung des Hörverlustes durch angepasste Hörgeräte und entsprechendes Hirntraining auch geistige Leistungen wie zum Beispiel das Kurzzeitgedächtnis verbessern kann.

Wozu braucht man ein Hörverständnistraining?

Wenn über längere Zeit weniger und weniger Signale an das Gehirn geschickt werden, bauen sich die Nervenverbindungen in den neuronalen Hörzentren nachweislich ab. 

Verstärkt man nun mit einem Hörgerät die Signale vom Ohr, fehlen im Gehirn die notwendigen Strukturen für die Verarbeitung dieser plötzlich vermehrten Signale. 
Das Gehörte wird zwar lauter, bleibt aber unverständlich. 

Ein Hörtraining hilft, diese notwendigen neuronalen Netzwerke wieder aufzubauen, damit Sie nicht nur lauter hören, sondern auch besser verstehen können. 

Das audio-MAXIMAL® System

Um sicherzustellen, dass Ihnen ein Hörsystem dauerhaft Erfolg bieten kann, haben wir das audio-MAXIMAL® System
entwickelt. Es beinhaltet eine gründliche Analyse, ein Hörtraining und eine optimale Betreuung im Bedarfsfall.

Mit dem audio-MAXIMAL® System können wir dem Hörgeschädigten optimal helfen.